Mit 222 Ausstellern ist die transport-CH, die vom 12. bis 15. November 2015 in der BERNEXPO durchgeführt wird, nochmals gewachsen. Sie hat sich als Leitmesse der Nutzfahrzeugbranche etabliert, wie Organisator Jean-Daniel Goetschi feststellen kann.

Herr Goetschi, die transport-CH ist ausgebucht und vermeldet mit 222 Ausstellern einen neuen Ausstellerrekord. Auf was führen Sie diesen Erfolg zurück?

Jean-Daniel Goetschi: Die transport-CH wird jetzt zum dritten Mal am Messestandort Bern auf dem Gelände der BERNEXPO durchgeführt. Effektiv sind wir mit 222 Ausstellern ausgebucht – Aussenplätze inklusive. Die transport-CH hat sich als Leitmesse der Nutzfahrzeugbranche in Bern etabliert und wird von Besuchern wie Ausstellen akzeptiert.

Dies hat einerseits mit dem Termin zu tun: der November ist für den Nutzfahrzeugsalon ideal, weil im Spätherbst viele Kunden bereits wissen, wieviel sie im kommenden Jahr investieren können und wollen. Das haben auch die Aussteller gemerkt, die an der transport-CH ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bekommen und jederzeit auf einen einwandfreien Service zählen können.

Andererseits haben wir als Ausstellungsmacher ein klares Konzept und einen Grundsatz: Die transport-CH ist ein Salon für Nutzfahrzeugspezialisten organisiert von Nutzfahrzeugspezialisten.

Wie äussert sich dies?

Jean-Daniel Goetschi: Die transport-CH hat von Anfang an immer sehr eng mit der Nutzfahrzeugbranche zusammen gearbeitet. Es ist eine Messe von der Branche für die Branche, wobei die entsprechenden Verbände auch dieses Jahr wieder das Patronat übernommen haben und eng mit den Organisatoren zusammen arbeiten.

Entsprechend haben wir beispielsweise auf Rückmeldung der Verbände für den Salon vom 12. bis 15. November das Thema der Nachwuchsförderung aufgenommen.

Aber auch die Anliegen der Aussteller und Besucher kennen wir bestens: So haben wir auf den Wunsch reagiert, dass die Ausstellungstage über die Messehallen hinaus mit einem eher gemütlichen Teil ergänzt werden sollten. Damit wird die transport-CH 2015 das Zusammenkommen in der Nutzfahrzeugbranche stärker gewichten.

Also gibt es keine Nachwehen mehr nach dem Umzug von Fribourg nach Bern?

Jean-Daniel Goetschi: Die transport-CH am Standort Bern als Leitmesse wächst kontinuierlich. Aber selbstverständlich vergessen wir unsere Wurzeln auch an diesem zentralen Ort an der Sprachgrenze nicht. Das «Chalet Fribourgeois» ist dank der Unterstützung durch die Pensionskasse pk mobil fester Bestandteil des Anlasses vom 12. bis 15. November…

… bekommt aber jetzt Konkurrenz.

Richtig. Wir haben unser Gastronomiekonzept erweitert. Neben dem «Chalet Fribourgeois» und dem «Bully-Grill» werden wir in der Eingangshalle neu auch eine eigentliche Aussteller-Bar betreiben. Und Henris Restaurant & Lounge bleibt für die Messebesucher und Aussteller ebenfalls bis 22.30 offen.

Was können die Besucher Besonderes erwarten?

Jean-Daniel Goetschi: Neben diesem eher geselligen Teil, der durch das Engagement der Organisatoren des Trucker-Festivals Interlaken unter dem Motto «Country Trucker-Festival goes transport-CH» hervorragend ergänzt wird, werden auf dem Gelände der BERNEXPO vom 12. bis 15. November tatsächlich auch Markt-Neuheiten und Premieren präsentiert, die es so in der Schweiz vorher noch nie zu sehen gab. Und auch thematisch versuchen wir, den Besuchern einen Mehrwert im Sinne von Attraktionen zu bieten. 

Die transport-CH hat sich also zur Fachmesse mit einem hervorragenden Ruf entwickelt?

Jean-Daniel Goetschi: Die transport-CH ist mehr als eine Fachmesse. Sie wird damit zum «place to be» im November. Zum Branchentreff in diesem Jahr schlechthin.

Dabei haben wir konzeptmässig ganz klare Schwerpunkte gesetzt: Am Donnerstag und Freitag steht das B2B-Geschäft, also der Kunde, im Vordergrund. Am Samstag und Sonntag ist Familientag, womit die transport-CH den Schritt zur Publikumsmesse macht.